IGEL - Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern

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Die Chance wurde verpasst!

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Mehr als zwei Jahre hat man die Abstimmung verzögert, bis der Kantonsrat unsere Initiative endlich behandelt hat. Es ist enttäuschend feststellen zu müssen, dass der Kantonsrat die Bezahlung der Konzessionsabgaben in Form von indirekten Steuern für die Gemeinden wichtiger einschätzt als die Sicherung der Arbeitsplätze durch günstige Strompreise! Die Deindustrialisierung im Kanton Luzern droht! Die Eigenständigkeit einer Luzerner Stromversorgung anstelle der heutigen monopolisierten Versorgung wird nicht wahrgenommen. Somit werden Eigenverantwortung, Abhängigkeit und Nachhaltigkeit in Zukunft weiterhin delegiert und durchgeschoben.

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Wozu die viele Inserate?

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Ziemlich doof ... diese vielen CKW-Inserate mit ihrer Leuchtreklame als Firmenlogo auf dem Bürogebäude. Ein Stromhändler, der Strom sparen will? Wenn ein Autohändler inserieren würde, dass er weniger Autos verkaufen möchte, weil sich so CO-2 einsparen lässt ... würden Sie das seriös nehmen?

 

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Bundesrätin Leuthard und Preisüberwacher fordern zum Handeln auf - Kantonsratskommission hält an aktuellen Strukturen fest

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Bundesrätin Doris Leuthard bestätigt, dass der Strom in Luzern doppelt so teuer ist wie in anderen Kantonen. Trotzdem will die Kantonsratskommission nichts unternehmen und lehnt den zurzeit einzigen Vorschlag zur Senkung der Strompreise ab. Am Dienstag letzter Woche (18.10.2011) hat Bundesrätin Doris Leuthard den Luzerner Gewerbetreibenden bestätigt, dass der Strom im Kanton Luzern fast doppelt so teuer ist wie in vergleichbaren Kantonen in der Ostschweiz. Doris Leuthard gesellt sich damit zu den zahlreichen mahnenden Stimmen, wie zum Beispiel dem Preisüberwacher, der WEKO oder vielen Luzerner Betrieben, die die Probleme erkannt haben und sich schon länger für günstigere Strompreise wehren. Leider scheinen diese massiven Preisunterschiede und die daraus resultierende schwindende Konkurrenzfähigkeit noch nicht bis in die Kommission Raumplanung, Umwelt und Energie (RUEK) des Luzerner Kantonsrates vorgedrungen zu sein. Deshalb bezahlen die Luzernerinnen und Luzerner gegenüber den Strombezügern im Axpo-Versorgungsgebiet weiterhin jeden Tag über 1 Million Franken zu viel!

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Kantonsrat will Konzessionsgebühren beibehalten

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Durch eine Ablehnung der Initiative «Für tiefere Strompreise und sichere Arbeitsplätze» der Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern (Igel) würde der Kantonsrat die einzige Möglichkeit vergeben, auf den Luzerner Strompreis Einfluss zu nehmen. Zwar werden die sehr hohen Strompreise bemängelt, den Schwarzen Peter schiebt man aber einfach an die CKW weiter ? sonst müsste man ja noch selbst aktiv werden.

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Wer ist denn hier unanständig?

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Wenn der Gemeindepräsident von Malters am 14.Juli in der Region schreibt, dass es unanständig ist, ein Antrittsgeld in Millionenhöhe für den neuen UBS-Chef zu zahlen, dann hat er natürlich recht. Wenn der Gemeindepräsident aber als Vorstandsmitglied des Verbandes Luzerner Gemeinden (VLG) selber eine Unanständigkeit mit zu verantworten hat, haben wir bis anhin nichts gehört oder gelesen!

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