Die Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern wehrt sich gegen eine Erhöhung der Strompreise bei den CKW, die der Nord-Ostschweizer AXPO gehören. Denn die Strompreiserhöhungen können nicht mit erhöhten Beschaffungskosten rechtfertigt werden, da die Strombörse EEX in Leibzig seit 2008 um 30 – 40 % gefallen sind.
Der Strom der CKW wird zu 80 % in Partnerwerken oder durch langfristige Verträge produziert beziehungsweise bezogen. Viele Partnerwerke sind schon seit Jahren abgeschrieben und produzieren einen sehr günstigen Strom. Auch bei den Strombezugsverträgen aus Frankreich hat sich im vergangenen Jahr nichts geändert.
Dass das Stromnetz der CKW, weil ländlich geprägt, besonders teuer zu unterhalten sei, gehört zurück in die PR–Trickkiste der AXPO. Dass es auch bei schwierigen topografischen Verhältnissen günstiger geht, kann man in Luthern, Hergiswil oder Uffhusen sehen. Sogar bei der CKW Tochter EWS in Weggis, Vitznau oder Greppen ist der Strom günstiger zu haben.
IGEL erwartet deshalb von den CKW eine Preissenkung von 20 % auf das Niveau ihrer Schwyzer Tochterfirma EWS, die den Strom in den Luzerner Gemeinden Greppen, Weggis und Vitznau zu diesen Preisen liefern kann. EWS kauft praktisch all ihren Strom bei der Mutter CKW. Was AXPO/CKW/EWS in den Seegemeinden können, kann man sicher auch im übrigen Kanton Luzern. Und sogar eine weitere Preissenkung auf das AXPO-Niveau muss mittelfristig möglich sein.
IGEL fordert zudem möglichst rasch die Realisierung eines flächendeckenden Glasfasernetzes für den Aufbau des Smart Grids im Kanton Luzern. Zudem müssen die Gewerbe- und Industriebetriebe im Kanton Luzern, wie im übrigen AXPO-Gebiet auch, grundsätzlich in der Grundversorgung sein.









