Wenn der Gemeindepräsident von Malters am 14.Juli in der Region schreibt, dass es unanständig ist, ein Antrittsgeld in Millionenhöhe für den neuen UBS-Chef zu zahlen, dann hat er natürlich recht. Wenn der Gemeindepräsident aber als Vorstandsmitglied des Verbandes Luzerner Gemeinden (VLG) selber eine Unanständigkeit mit zu verantworten hat, haben wir bis anhin nichts gehört oder gelesen!
Zur Erinnerung: Der VLG hat im Wissen, dass wir im Kanton Luzern die höchsten Stromtarife zu bezahlen haben, ohne Aufhebens, den Knebel-Konzessionsvertrag mit der Axpo-Tochter CKW „ausgehandelt" und wärmstens empfohlen. Dumm war dann allerdings, als aufgedeckt wurde, dass ein mitarbeitender Rechtsanwalt sich als ein sogenannter doppelter Anwalt entpuppte, der sowohl bei der VLG als auch bei der CKW im Solde stand!
Dies war sicher ebenfalls unanständig, aber seitens der VLG haben wir Luzerner Strombezüger bis anhin ein „unanständig" weder gehört, noch gelesen. Schade für die Glaubwürdigkeit.
Mac Wijnands-Lang
IGEL Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern









